2.1.1 Chemische Stoffe und ihre Eigenschaften beschreiben
Unterrichtsmaterial zum Lernziel: Die Maturandinnen und Maturanden können chemische Stoffe und ihre Eigenschaften beschreiben.
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SwissChemCube – Würfelspiel für den Chemieunterricht
Ein ausgearbeitetes Würfelspiel (16 verschiedene Würfel), mit dem chemische Reaktionen spielerisch «durchgedreht» werden: Salzbildung, Löslichkeitsgleichgewichte, Spezierung von Säuren in Abhängigkeit vom pH-Wert, Titrationen, Redoxreaktionen und Stoffkreisläufe in der Umweltchemie. Die Spielanleitungen verbinden kurze Theorieabschnitte mit klaren Spielregeln, Wettkampfformen und begleitenden Experimenten.
Herstellung eines Celluloseacetat-Wasserfilters
Detaillierte Versuchsanleitung für Lehrpersonen zur Herstellung einer Mikrofiltrationsmembran aus Celluloseacetat mit Alltagsutensilien (Standmixer, Spiegel, Klebeband). Die Membran wird anschliessend getestet: ungelöste Pigmente werden zurückgehalten, gelöste Farbstoffe passieren. Enthält Hintergrundwissen zu Polymeren, Mischbarkeit, Säure/Base und globalem Bezug (Trinkwasserversorgung).
Ethanol – vom Stoff zur Volksdroge
Ausführliches, materialreiches Dossier zu Ethanol: physikalische Daten, Geschichte, physiologische Wirkung, Alkoholismus, Aufnahme und Abbau im Körper mit Toxikologie (LD50, MAK, Promilleberechnung nach Widmark) sowie kinetische Betrachtungen (Reaktion 0. und 1. Ordnung). Enthält Aufgaben mit Lösungen und ein Glossar. Sehr starker Alltagsbezug, verbindet Organik, Toxikologie und Kinetik anhand eines Stoffes, der Schüler:innen konkret betrifft.
Leitprogramm: Die Kohlenwasserstoffe und ihre Nomenklatur
Ein selbstständiges Leitprogramm zur organischen Nomenklatur für Gymnasiasten ab dem 2. Schuljahr im Grundlagenfach Chemie. In fünf Kapiteln (Fundamentum/Additum) lernen die Lernenden Kohlenwasserstoffe, ihre graphische Darstellung und systematische Benennung kennen, gestützt auf Kontrollaufgaben mit Lösungen, Experimenten und Kapiteltests.
Cyanotypie – Separatverfahren: Fotografieren mit Berliner Blau
Anleitung für ein Praktikum zur Cyanotypie (Separatverfahren) mit historischem Hintergrund, den chemischen Reaktionsgleichungen (Reduktion von Fe3+, Bildung von Berliner Weiss und Blau) und Fragen mit Musterlösungen. Verbindet praktische Fotografie mit Redoxchemie und Fällungsreaktionen.
Silikate – interaktive Kristall-Exploration mit jmol
Interaktives Lernwerkzeug (jmol), mit dem Schüler:innen Silikat-Minerale wie Quarz und Alumosilikate dreidimensional untersuchen: SiO4-Tetraeder-Verbände identifizieren, Bindungswinkel messen, Löcher mit Ionen und Molekülen «testen» und das Aushärten von Zement mit Kristallwasser deuten. Die offenen Aufträge mit Selbstkontrolle und Mail-Abschluss regen eigenständiges Erforschen und Erklären an.
Lotus-Effekt – Selbstreinigende Oberflächen: Theorie, Experimente und Übungen
Ausführliches Unterrichtspaket zum Lotuseffekt: anschauliche Erklärung des Naturphänomens (Mikro-/Nanostruktur, Hydrophobie, Oberflächenspannung), Darstellung technischer Anwendungen (Wandfarbe, Textilien, Schiffsrümpfe) sowie sechs umfassende, teilweise spektakuläre Schülerexperimente inklusive Beschreibungen der zu erwartenden Beobachtungen. Ergänzt durch ein PC-Arbeitsblatt mit Begriffssammlung und Übungsfragen (mit Lösungen bei ausgewählten Aufgaben).
Einfache Versuche mit Lebensmitteln: Kunsthonig, Karamell und Margarine
Ein Praktikums-Handout aus Biel (2003) für den Grundlagenunterricht, in dem Schüler:innen mit Alltags-Lebensmitteln experimentieren: Karamell herstellen, «explodierende Bonbons», Kunsthonig aus Sacharose, der Fehling-Test zur Unterscheidung und eine eigene Wasser-in-Öl-Emulsion als Margarine. Der Bezug zur Alltagserfahrung (essen, schmecken, Brötchen) macht das Material lebendig; die Bearbeitungshilfen für Beobachtung und Auswertung sind aber nur als Lückenblatt vorhanden, ohne eigene Lösungsangaben.
Nachweis wichtiger Bestandteile der Milch und Käseherstellung
Ein Labor-Praktikum in 2er-Gruppen: Milch wird mit Essigsäure in Molke und Casein/Fett getrennt und dann über mehrere Nachweisreaktionen untersucht — Emulsionstyp, Eiweiss (Biuret), Vitamin B2 mit UV-Licht, Chlorid und Milchzucker (Silbernitrat, Fehling). Den Abschluss bildet ein kulinarischer Teil, in dem Milch mit Joghurt zu Frischkäse gerinnt und gewürzt genossen wird. Materialliste, klare Versuchsanleitungen und Beobachtungsfragen sind vorhanden; es fehlen Erklärungen, erwartete Beobachtungen und Lösungen.
Die unglaubliche Geschichte von Jodsalz – Wie drei heldenhafte Ärzte die Schweiz vom Kropf erlösten
Ein journalistisch erzählter Langartikel über die historische Bekämpfung des Jodmangels in der Schweiz: Hunzikers Jodmangel-Theorie, Bayards Feldversuche mit jodiertem Salz und Eggenbergers Überzeugungsarbeit. Er vermittelt anschaulich chemisch-medizinische Zusammenhänge (Jod, Schilddrüse, Spurenelemente) und wissenschaftsgeschichtliche Erkenntnisprozesse – ohne Aufgaben oder Übungen, dafür mit hohem emotionalen und lokalbezogenem Erzählwert.
Trennungsgang, Analytik und Stoffchemie – Praktikumsskript (B. Frese, Uni Gießen)
Ein umfangreiches Praktikumsskript für ein Halbjahrespraktikum: klassischer Kationentrennungsgang mit Anionen- und Kationennachweisen, ein Lernzirkel zu Stoffen und industrieller Grundchemie sowie eine Projektphase. Enthält detaillierte Arbeitsanleitungen, Wiederholungsfragen, Exkurse und Anleitungen für echte Analysen (z.B. einer Münzlegierung oder eines Erfrischungsgetränks). Sehr praxisorientiert, stark experimentell geprägt.
Basiskonzepte Chemie: Von Teilchen und Reaktionen
Ein breit angelegtes Unterrichtsmaterial, das zentrale Konzepte des Chemie-Grundlagenfachs – Teilchenmodell, Atombau, Periodensystem, Reaktionsgleichungen und Säure-Base-Chemie – anschaulich einführt. Es kombiniert kurze Erklärtexte mit anschaulichen Modellen und abwechslungsreichen Übungsaufgaben, die schrittweise vom Kugelmodell bis zur Formelgleichung führen.
GLF Chemiepraktikum – Kantonsschule Baden
Umfangreiches Praktikumsskript des Grundlagenfachs Chemie mit elf Versuchen (Laborgrundlagen und Sicherheit, Salze, Reinstoffnachweise, Aspirin-Synthese, Chromatographie, Titration, Elektrolyse, Indigo, Seife, Versilberung, Reaktionsgeschwindigkeit). Jeder Versuch ist mit Einleitung, Zielen, Anleitung, Sicherheits- und Entsorgungshinweisen sowie Auswertungsfragen (teils mit Lösungen) aufgebaut. Besonders lebendige Versuche wie die Fluorescein-Synthese mit Alltagsbezug (Hydrogeologie, Augendiagnostik).
Herstellung eines Celluloseacetat-Wasserfilters
Ausführlich dokumentierter Schulversuch (ETH Zürich), bei dem Schüler:innen mit Alltagsutensilien eine Trinkwasser-Membran aus Celluloseacetat herstellen und deren Filtrationswirkung mit Wasser- und Lebensmittelfarbe testen. Enthält anschauliches Hintergrundwissen zu Löslichkeit, Mischbarkeit und Pickering-Emulsionen, eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Anleitung sowie erwartete Beobachtungen mit Erklärungen. Der reale Bezug (Trinkwasserversorgung in Entwicklungsländern, DrinkPure-Produkt) macht das Material besonders motivierend.
Nanotechnologie – Definition, Geschichte und Modellexperimente
Ein Lehrerhandout mit anschaulicher Einführung in die Nanotechnologie: Grössenvergleich, historische Meilensteine (Elektronenmikroskop, Feynman, Rastertunnelmikroskop), Top-Down vs. Bottom-Up und der Effekt der Oberflächenvergrösserung. Dazu zwei praktische Modellexperimente (Zuckerauflösung, pyrophores Nano-Eisen aus Fe-Oxalat) mit Durchführung, Beobachtungen, Erklärungen und Rechnungen zum Oberflächenanteil von Nanowürfeln.
Nachweis von Formaldehyd (MBTH-photometrische Bestimmung in Raumluft und Zigarettenrauch)
Praktikumsanleitung der Kantonsschule Baden zur photometrischen Formaldehyd-Bestimmung mit MBTH: Schüler:innen bauen eine Absorptionsapparatur, messen FA in Raumluft und Zigarettenrauch, werten mit Eichkurve aus. Umgeben von motivierendem Kontextmaterial (Spanplatten, Toxikologie, Grenzwerte, Passivrauchen) mit kleinen Verständnisaufgaben.
Anorganische Stoffe – Bindungen – Reaktionen (Leitprogramm)
Umfassendes schweizerisches Leitprogramm zur anorganischen Chemie mit Kapiteln zu Atombindung, Metallbindung und Ionenbindung (Fundamentum) sowie Säure-Base und Redox (Additum). Es arbeitet nach dem Prinzip des angeleiteten Selbststudiums mit Kontrollaufgaben, Selbstkorrektur, Experimenten, Kapiteltests und Lösungen für die Lehrkraft. Anschauliche Beispiele (Wasser, Kochsalz, Magnesium, Phosphor, Schwefel, Kohlenstoffmodifikationen) verbinden Teilchenmodelle mit Alltag und Laboratoryrfahrungen.
Versuche mit und zu Blut – Hämolyse, Methämoglobin, Katalase und das Blutwunder von Neapel
Praktikumsreihe mit echtem (Schweine-)Blut und Eisensalz-Versuchen: Hämolyse, Oxidation von Hämoglobin zu Methämoglobin, Desoxyhämoglobin, Katalase, Gerinnung, dazu das historische Blutwunder von Neapel als Thixotropie-Thema sowie Kunstblut für Film und Medizin. Die Versuche sind klein, genau beschrieben und mit Sicherheits- und Alltagsbezug (Pökelsalz, Nitrat im Trinkwasser, EPO, Perfluorverbindungen) versehen; gestellte Fragen und Aufgaben (Oxidationszahlen, Gleichungen, Komplex-Skizzen) haben aber keine Lösungen.
Gruppenunterricht: Graphit, Diamant und Fullerene
Ausgearbeitete Doppelstunde (90 Min.) zur Gruppenarbeit über die Kohlenstoffmodifikationen Graphit, Diamant und Fulleren mit Lehrpersonenteil, schriftlichem Einstieg, Experimenten (Leitfähigkeit), Modellen, Lösungsblättern und Lernkontrolle. Die Schüler:innen erklären Eigenschaften wie Leitfähigkeit, Härte und Dichte aus der Struktur. Trotz einiger Tippfehler undAlterbildungs-Lehrmittel-Farbton didaktisch gut aufgebaut, mit Alltagsbezug (Bleistift, Ionentriebwerk der NASA).
Seifen und Waschmittel – Gruppenunterricht nach der Puzzle-Methode
Umfangreiches Gruppenunterrichts-Paket zu Seifen, Tensiden, Enthärtern und Waschmittel-Inhaltsstoffen nach der Puzzle-Methode: Wissenserwerb mit Lernzielen, eigene Versuche, Lernkontrolle mit Lösungen und gegenseitiges Unterrichten der Schüler:innen. Vollständig ausgearbeitet inklusive Mini-Didaktik und Lehreranhängen.
PhET-Simulation «Konzentration» – geführtes Arbeitsblatt
Geführtes Arbeitsblatt zur PhET-Simulation «Concentration», in dem Schüler:innen durch gezielte Aufträge (Lösen, Verdünnen, Verdunsten, Sättigung) den Begriff Konzentration und die Löslichkeit explorativ erkunden. Elf Aufgaben mit eingetragenen Musterlösungen und einer Zusammenfassung der Kernpunkte am Schluss.
Praktikum Glas und Glasbearbeitung: Wir bauen ein Thermometer
Praktikumsanleitung für das Schwerpunktfach Biologie/Chemie: Die Lernenden erarbeiten Theorie zu Glassorten, Herstellung und amorphen Stoffen und bearbeiten Glas selbständig (schneiden, biegen, ausblasen). Höhepunkt ist ein selbst gebautes Gasthermometer, das eingeeicht und mit Skala versehen mitgenommen werden darf. Ergänzt wird der Stoff durch ein Kapitel zum Glasrecycling.
Is Sugar Toxic? – Gary Taubes über Zucker und Fructose-Stoffwechsel
Langer journalistischer Essay (New York Times Magazine) über Robert Lustigs These, Zucker sei ein Toxin. Er erklärt die Biochemie des Fructose-Stoffwechsels, Insulinresistenz und metabolisches Syndrom und ordnet die Forschungsgeschichte seit Yudkin und Keys ein. Für den Chemie-Unterricht eignet es sich als kontextreicher Lesetext zu Zuckerstoffwechsel und Dosis-Wirkungs-Fragen, enthält aber keine Aufgaben.
Salze – Fachdidaktisches Skript zum Grundlagenfach Chemie (ETH Zürich)
Didaktisches Skript für Chemie-Lehrpersonen zum Thema Salze/Ionenverbindungen, vom Einstieg über die Speisesalz-Reaktion bis zu Ionengittern, mehratomigen Ionen, Löslichkeit und Kristallwasser. Enthält zahlreiche Experimente, Lernaufgaben, Übungsblätter, didaktische Hinweise und einen spielerischen Zugang (Leiterlispiel, Mineralwasser-Bezug). Einige Aufgaben (z.B. Salzformeln, Lösungswärme) enthalten keine ausformulierten Lösungen.
CHEMIE-LABOR: WAS IST WAS?
Ein Praktikumsauftrag, bei dem Schüler:innen sieben unbekannte, nur mit Buchstaben beschriftete Chemikalien anhand von Leitfähigkeit, Brennbarkeit und Löslichkeit identifizieren müssen. Die Klasse entwickelt zuerst selbst ein Versuchskonzept, plant dann dieExperimente durch und dokumentiert die Ergebnisse in einem Protokoll.
Reinstoffe erkennen – Stoffidentifikation im Labor
Laborpraktikum zur Identifikation von neun unbekannten Reinstoffen über Stoffeigenschaften wie Aggregatzustand, Löslichkeit, Dichte und chemisches Verhalten. Enthält Literaturdatentabelle, geführtes Vorgehen, Auswertung mit Lösungen und vertiefende Verständnisfragen mit Antworten. Praktisch orientiert mit klarer Entsorgungsanleitung.
TiO₂-Solarzelle (Grätzel-Zelle) – Praktikumsanleitung
Anleitung zur selbstständigen Herstellung einer Farbstoff-Solarzelle nach dem Grätzel-Prinzip mit einfachen Mitteln (TiO₂, Himbeersaft, Graphit). Der erklärende Teil behandelt Aufbau und Funktionsweise der Zelle, der experimentelle Teil führt Schritt für Schritt durch die Praktikumsdurchführung mit anschliessender Auswertung von Spannung, Strom und Wirkungsgrad. Eine kurze Aufgabenstellung regelt zur Reflexion und Optimierung an.
Trennung von Blattpigmenten mittels Säulenchromatographie
Ein ausführliches Praktikumsblatt zur Trennung von Spinatpigmenten (Chlorophyll a/b, beta-Carotin) mit Säulen- und Dünnschichtchromatographie. Es verbindet eine fundierte Theorie zu Blattpigmenten und Fotosynthese mit einer detaillierten Versuchsanleitung und vier Aufgaben mit Lösungen, u.a. zum Rf-Wert und zur Wahl der mobilen Phase. Der Bezug zum Alltag (Herbstfärbung, Vitamin A, Sehpurpur) macht das Material lebendig.
Zusatzstoffe in Lebensmitteln (Leitprogramm)
Ein Leitprogramm über Lebensmittel-Zusatzstoffe (E-Nummern), das deren Funktionen, chemische Strukturen und toxikologische Beurteilung behandelt. Es verknüpft Alltagsbezug (Lebensmitteldeklaration) mit Kernthemen des Chemieunterrichts wie Salzbildung, Neutralisation, Oxidationszahlen, Ester und Emulgatoren. Enthält zahlreiche Aufgaben sowie zwei einfache Versuche (Apfelbräunung, Emulsion).
Arbeit im Labor: Sicherheitsregeln und Synthese von Fluorescein
Praktikumsunterlagen für ein Einstiegspraktikum: Laborsicherheit, Verhaltensregeln, Gefahrenkennzeichnung (GHS) sowie eine detaillierte Versuchsvorschrift zur Synthese von Fluorescein mit anschaulichen Alltagsbezügen (Augendiagnostik, Hölloch/Zürichsee). Das Konzept der konjugierten Doppelbindungen und der Fluoreszenz wird anschaulich eingeführt und mit Auswertungsaufgaben vertieft.
Cyanotypie – Fotografieren mit Berliner Blau (Separatverfahren)
Eine ausführliche Praktikumsanleitung zur Cyanotypie (Separatverfahren): Redoxreaktionen, Fällungsreaktionen und Berliner Blau. Es umfasst historischen Hintergrund, die chemischen Reaktionsgleichungen, eine detaillierte Durchführungsanleitung, Materiallisten und zwei anspruchsvolle Vergleichsfragen.
Welt der Salze – Postenpraktikum zu Ionengittern und Löslichkeit
Praktikumsblatt mit vier Experimentierposten rund um Salze: Leitfähigkeit (Zucker vs. KCl), Löslichkeit zweier Eisensalze, Chloridnachweis per Fällungsreaktion (mit der Alltagsgeschichte der verwechselten Spritzflaschen) und exotherm/endothermes Lösen von fünf Salzen. Enthält Vorgehen, Sicherheits- und Entsorgungshinweise sowie vollständige Lösungen und Erklärungen mit Gitterenergie, Hydrationsenergie und einer ersten Entropie-Intuition.
Praktikum: Zuckergehalt von Getränken bestimmen (Dichte & Konzentration)
Praktikumsanleitung für das Schwerpunktfach Biologie/Chemie: Schüler:innen stellen Zuckerlösungen bekannter Konzentration her, messen deren Dichte und erstellen in Excel eine Eichgerade, mit der sie den Zuckergehalt alltäglicher Getränke (Cola, Rivella, Red Bull, Eistee usw.) berechnen. Das Material enthält eine anschauliche Einleitung mit Formelbeispiel, eine detaillierte Versuchsanleitung, eine Schritt-für-Schritt-Excel-Kurzanleitung,Transfer-Aufgaben und eine Musterlösung des Auswertungsteils.
UV/VIS-Spektroskopie: Spektroskopie im sichtbaren und UV-Bereich
Praktikumsanleitung mit theoretischen Grundlagen zur Lichtabsorption von Molekülen, Komplementärfarben und dem Photometer (Extinktion). Die Schüler:innen nehmen selbst Spektren von Sonnencreme und Sonnenbrillen auf und deuten sie, ergänzt um Fragen mit Musterlösungen und ein SUVA-Merkblatt zu Sonnenbrillenqualität. Der Alltagbezug (Sonnenschutz) macht das Thema greifbar.
Farbe der anorganischen Pigmente – Ligandenfeld-Theorie und Charge Transfer
Geführtes Arbeitsblatt der Kantonsschule Baden, das über drei Schülerexperimente (Kupfersulfat mit verschiedenen Liganden, Cr/Co/Ni-Salze) die Farbigkeit von Komplex-Ionen erschliesst und dann mit der Ligandenfeld-Theorie (d-Orbital-Aufspaltung) sowie Charge-Transfer-Effekten (Berliner Blau, Pariser Gelb) erklärt. Eingebettete Leitfragen mit Lösungen, historischer Bezug zu preussischen Uniformen; der Text enthält am Ende allerdings verstümmelte Formatierungsreste.
Kohlenstoffdioxid und Trockeneis – Versuchsreihe
Ein Versuchsskript mit zehn praktischen Experimenten rund um Trockeneis und Kohlenstoffdioxid: Leidenfrost-Phänomen, Sublimation, Löslichkeit, Säure-Base-Reaktionen, Kältebad und gefrierende Seifenblasen. Die Versuche sind kleinschrittig angeleitet, mit Sicherheitswarnungen und teils ausformulierten Erklärungen (z.B. Kalk-Niederschlag, Herstellung von Trockeneis), aber viele Beobachtungsfragen bleiben ohne Musterlösung.
Praktikum 9: Regenbogen in Becherglas (Dichtedemonstration)
Laborpraktikum für das Schwerpunktfach Biologie/Chemie: Schüler:innen stellen vier Zuckerlösungen unterschiedlicher Konzentration her, färben sie und schichten sie zu einem Regenbogen im Becherglas. Anschliessend erklären sie die Schichtung über Dichte und Diffusion und berechnen Zuckerkonzentrationen und Dichten.
Seifen und Waschmittel – Gruppenunterricht nach der Puzzle-Methode
Eine ausgearbeitete Unterrichtseinheit in Puzzle-Methode (Jigsaw) für drei Lektionen, in der Schüler:innen in vier Expertengruppen Seifen, Tenside, Enthärter und moderne Waschmittelbestandteile erarbeiten und sich gegenseitig unterrichten. Das Material enthält klare Lernziele, historische Einführung, fachliche Texte mit chemischen Strukturformeln und Gleichungen, drei bis vier einfache Versuche pro Gruppe, Schüler-Lernkontrollen mit Lösungen sowie eine 'Mini-Didaktik' für den Schülerunterricht. Sehr alltagsnah und anschaulich, mit Bezügen zur Schweizer Wasserhärte und zur Phosphatproblematik.
Welt der Salze – Praktikum mit vier Experimentierposten
Praktikumsunterlage zum Thema Salze (Ionenverbindungen) mit vier Experimentierposten: Leitfähigkeitstest Zucker/Salz, Löslichkeit von Eisensalzen mit Gitterenergie-Argumentation, Chloridnachweis mit Silbernitrat (Fällungsreaktion) und exothermes/endothermes Lösen von Salzen. Enthält strukturierte Vorgehensanleitungen, Sicherheits- und Entsorgungshinweise sowie Auswertungsfragen mit teils eingetragenen Lösungen. Die Theorie wird anschaulich über Ionengitter, Coulombkraft, Gitter- und Hydratationsenergie und einen ersten Entropie-Blick aufgebaut.
Praktikum 15: Fällungsreaktionen – Der Chemiker als Detektiv
Ein gut aufgebautes Laborpraktikum zu Fällungsreaktionen und Ionennachweisen: Schüler:innen testen Salzlösungen paarweise auf Niederschlagsbildung und bestimmen anschliessend in einem Detektivspiel unbekannte Lösungen. Ergänzt durch eine Einführung in Ionen-Schreibweise, Molekül-Ionen und Löslichkeitstendenzen sowie einen spannenden Zeitungsartikel über eine Kobalt-Chrom-Vergiftung durch ein Hüftimplantat.
Fachdidaktik Chemie: Didaktische Vereinfachungen
Skript der ETH Fachdidaktik Chemie zum Thema didaktische Vereinfachung: Methoden nach Jürgensen, konkrete Fallbeispiele (Salzbildung, Sauerstoffgehalt der Luft, Volumenkontraktion, Lewisformel von O₂) mitDiskussionsfragen und Lösungen. Es richtet sich an Lehrpersonen, nicht an Schüler:innen, und behandelt u.a. die fachlich korrekte Erklärung der Ionenbildung mit Ionisierungsenergien und Gitterenergie.
Buckyballs, Diamond, and Graphite
Englisches Curriculum der University of Wisconsin, das Kernthemen des Chemie-Grundlagenfachs über den roten Faden der Kohlenstoff-Allotrope (Buckyball, Diamant, Graphit) aufbaut. Behandelt Atombau, Isotope, Lewis-Strukturen und Bindung anschaulich mit Alltagsanalogien (Fußballstadion, Münzen, Rennwagen), stellt Analysetechniken wie Massenspektrometrie, NMR und Röntgenbeugung im Kontext der historischen Buckyball-Entdeckung dar und führt diese mit Fragestellungen für Lernende fort. Interdisziplinär ansprechend durch den Bezug zu aktuellen Materialien und Forschungsgeschichte.
Praktikum 11: Destillation von Rotwein
Ein ausgearbeitetes Schülerpraktikum zur fraktionierten Destillation am Beispiel Rotwein: Die Schüler:innen bauen die Apparatur auf, sammeln Fraktionen, bestimmen Dichte, Brennbarkeit und Alkoholgehalt und beantworten Auswertungsfragen auf Teilchenebene. Mit Lernzielen, Sicherheitshinweisen, Datentabelle und acht abwechslungsreichen Aufgaben inkl. Alltagsbezug (Methanol, Azeotrop).
Labor 9: Wahr ist – Materie kann nicht verschwinden!
Offenes Laborblatt, in dem Schüler:innen die Fehlvorstellung «Materie kann verschwinden» selbst analysieren, mit dem Teilchenmodell theoretisch widerlegen und durch selbstgeplante Experimente (Kerze, Verdunsten, Lösen) experimentell entkräften. Die Ergebnisse sollen für Kinder in Filmen oder Bilderfolgen aufbereitet werden. Ein Tipp-Blatt liefert mögliche Untersuchungsvorgänge.
Dihydrogenmonoxid – der klassische Chemie-Witz über Wasser
Wikipedia-Artikel über die DHMO-Parodie, die zeigt, wie sich mit chemisch korrekten, aber einseitig dargestellten Fakten über Wasser Menschen für ein Verbot einer «gefährlichen Chemikalie» gewinnen lassen. Der Artikel erklärt Namensgebung, Geschichte der Kampagnen und die wissenschaftliche Terminologie. Als Material eignet er sich vor allem als Ausgangspunkt für kritischen Umgang mit Informationen und chemischer Nomenklatur.
LAB in a DROP – Experimente im Mikromaßstab: Elektrochemie
Ausführlicher Sammelartikel mit einem Mikromaßstab-Konzept für Schülerexperimente zur Elektrochemie: Wassertropfen auf Objektträgern dienen als Reaktionsräume für Elektrolysen, Leitfähigkeitsmessungen, Ionenwanderung und Fällungsreaktionen. Mit detaillierten Versuchsanleitungen, Sicherheits- und Entsorgungshinweisen sowie didaktischer Begründung (low-cost, nachhaltig, schnell).
Redox – Unterrichtsplanung mit Skript, Experimenten und Prüfungen
Umfassende Unterrichtsdokumentation zum Thema Redoxchemie: von Oxidationszahlen über Potenzialtabelle, Daniell-Element, Batterien und Brennstoffzelle bis Elektrolyse, Lokalelement und Eisenherstellung. Enthalten sind konkrete Experimentieranleitungen (Blue Bottle mit vollständigen H-/P-Sätzen, Kontaktkorrosion, Lochfraß), Berechnungsaufgaben und alte Prüfungen. Es handelt sich primär um einen Lehrpersonen-Fahrplan mit vielen Stichworten und Links, weniger um ein direkt an Schüler:innen gerichtetes Material.
Unterrichtsskript Salze und Metalle (Ionenbindung, Elektrolyse, Aluminiumherstellung)
Umfangreiche Unterrichtsplanung zu Salzen und Metallen mit einer Fülle von Experimenten (Azurit-Kristalle, Elektrolyse, Aluminiumherstellung), Simulator-Einsatz (Odyssey, Mully.net, Java Lab), Alltagsbezügen (Streusalz, Regeneriersalz, Himalaya-Salz) sowie Aufgabensammlungen und Prüfungsfragen. Das Material ist eine Lehrpersonen-Notiz mit Links und Stichpunkten, keine ausformulierte Unterrichtseinheit für Lernende.
Grundlagen der Chemie – Lückentext-Skript (Stoffe, Atombau, Stöchiometrie)
Umfangreiches Lückentext-Skript für den Einstieg ins Grundlagenfach Chemie: Stoffe und Gemische, Trennverfahren, Aggregatzustände, Atommodelle (Demokrit bis Kern-Hülle), Elementarteilchen, Isotope und Stöchiometrie mit Mol. Enthält ausgearbeitete Beispiele, Übungen mit Lösungen und anschauliche Alltagsbezüge (Schneeflocken-Aufgabe, Reiskörner, Ölfleckversuch).
Odysses – Odyssey Molecular Explorer in der Chemie (Tutorial-Links, Anleitungen und Lab-Blätter)
Erfahrungssammlung einer Lehrperson zur Nutzung der Molekül-Simulationssoftware Odyssey: Tipps zu Bedienung und Tutorials zu Aggregatzuständen, Salzen, zwischenmolekularen Kräften und Biomolekülen, plus ein ausgearbeitetes Lab-Blatt zu reaktiven Stössen (Aktivierungsenergie, exotherme Reaktion) mit Lösungen. Eine AP-Correlation-Liste ordnet die Labs dem AP-Chemistry-Curriculum zu.